Suchzeiten
Bediener lesen Laufkarte für Laufkarte, statt zu arbeiten. Im Praxisbeispiel sind das 160 Minuten pro Tag Kundenangabe
Ihre Bediener gehen direkt zum richtigen Los und zur richtigen Vorrichtung. Ihr Werkstattleiter führt wieder, statt zu suchen. Und Sie sehen jederzeit, wo Aufträge, Betriebsmittel und Ladungsträger in Ihrem Werk sind.
In vielen Werken weiß niemand genau, wo ein Werkzeug oder ein Auftrag gerade liegt. Bis es gebraucht wird. Die Folgen sind selten sichtbar, aber jeden Tag teuer.
Bediener lesen Laufkarte für Laufkarte, statt zu arbeiten. Im Praxisbeispiel sind das 160 Minuten pro Tag Kundenangabe
Fehlt das Los oder die Vorrichtung, steht die Maschine. Obwohl sie frei ist.
Der Werkstattleiter sucht vorab, statt zu führen. Im Urlaub bricht das System zusammen.
Nur erfahrene Leute wissen, wo was liegt. Neue Kollegen und Leiharbeiter suchen länger.
Kalibrierpflichtige Messmittel werden zu spät gefunden. Audit-Risiko inklusive.
Was nicht auffindbar ist, wird nachgekauft. Schwund und Überbestände bleiben unbemerkt.
Wie ein Blechbearbeiter rund 2,5 Stunden Biegezeit pro Tag zurückholen will. Ohne neue Maschine und ohne zusätzliches Personal.
| Unternehmen | Metallumformung und Blechbearbeitung, Frankreich |
|---|---|
| Bereich | Blechfertigung, ca. 50 × 25 m |
| Materialfluss | 2 Laser versorgen 4 Abkantpressen (3 m und 4 m, 150–250 t) über einen gemeinsamen Puffer |
| Steuerung | Fertigungsaufträge mit Laufkarte, Feinplanung in Excel je Arbeitsplatz |
| Ansprechpartner | Werksleiter |
Kundenangaben Hochgerechnet: 160 min × 220 Produktionstage Annahme ≈ 590 Stunden Pressenzeit pro Jahr. Bei 75 € je Stunde für Presse und Bediener Annahme sind das ≈ 44.000 € pro Jahr geschätzt.
„Um den richtigen Auftrag zu finden, muss man alle Laufkarten lesen, bis man auf die richtige stößt.“
Der Werkstattleiter sucht die Teile vorab und stellt einen farbigen Aufsteller pro Presse auf das Los. Der Bediener findet seinen Auftrag schneller. Die Suche ist damit aber nur verlagert. Seine Zeit fehlt bei Planung, Qualität und Führung. Und bei Urlaub oder Krankheit beginnt alles von vorn.
| Option | Ansatz | Seine Bewertung |
|---|---|---|
| Organisatorisch | Werkstattleiter sucht vor und stellt Aufsteller | Günstig, bindet aber den Werkstattleiter |
| Kombiniert | Jedes Los wird markiert, der Werkstattleiter findet es mit einem Handgerät und stellt den Aufsteller | Günstiger, erleichtert ihm die Arbeit |
| Vollständig | Jedes Los wird markiert, der Bediener sieht an der Presse, wo es liegt | Teurer, dafür arbeiten die Bediener selbstständig, mit Liegezeit-Alarm und Durchlaufzeit |
Er will keine Technik um der Technik willen. Er will, dass der Bediener seinen nächsten Auftrag selbst findet.
Jedes fertige Los bekommt eine wiederverwendbare Marke. Laufkarte scannen, Marke scannen: Los und Auftrag gehören zusammen. Sekunden, ohne Tippen.
Jedes Los erscheint auf dem Hallenplan, mit Regal und Ebene. Vorher prüfen wir in genau dieser Zone, wie genau das zwischen Stahlregalen klappt.
Der Bediener wählt seinen nächsten Auftrag. Der Bildschirm zeigt, wo das Los liegt. Hingehen, Laufkarte prüfen, biegen.
Die Marke wird gelöst und geht zurück zum Laser. Kein Pflegeaufwand nebenher.
| Kennzahl | Heute | Zielwert |
|---|---|---|
| Suchzeit pro Auftrag | 10 min Kunde | ≤ 1 min Zielwert |
| Verlorene Biegezeit pro Tag | 160 min Kunde | ≈ 16 min Zielwert |
| Verlorene Biegezeit pro Jahr | ≈ 590 h geschätzt | ≈ 60 h Zielwert |
| Suchzeit des Werkstattleiters | täglich, nicht erfasst | entfällt Zielwert |
| Neue Bediener | brauchen Erfahrung | ab Tag 1 selbstständig Zielwert |
| Liegezeit im Puffer | unbekannt | gemessen, mit Alarm Zielwert |
| Zurückgewonnene Kapazität | – | ≈ 40.000 € pro Jahr bei 90 % weniger Suche Zielwert · 75 €/h und 220 Tage angenommen |
Wartet nicht mehr auf den Werkstattleiter und liest keine Laufkarten. Neue Kollegen sind ab Tag 1 so schnell wie erfahrene.
Bekommt seine Zeit zurück für Planung, Qualität und Führung. Urlaub ist kein Risiko mehr.
Sieht erstmals, wie lange Teile zwischen Laser und Presse liegen. Plant Puffer und Liefertermine mit Fakten.
Erkennen Sie Ihre Halle wieder? In 30 Minuten rechnen wir Ihr Findeproblem mit Ihren Zahlen durch.
Erstgespräch anfragenHeute: Bediener liest Laufkarten, die Presse steht.
→ Mit uns:
Der Bediener geht direkt zum richtigen Los.
Heute: Nur erfahrene Leute wissen, wo was liegt.
→ Mit uns:
Neue Kollegen finden so schnell wie erfahrene.
Heute: „Ich kläre das und melde mich.“
→ Mit uns:
Antwort in Sekunden, ohne Rundgang und Telefon. Der Werkstattleiter führt wieder.
Heute: Doppelkäufe, Behälterrechnungen, unsichtbare Verluste.
→ Mit uns:
Eingesparte Maschinenstunden in Euro, die Sie der Geschäftsführung zeigen.
Gelaserte Teile, Halbfertigteile, Lose zwischen zwei Arbeitsgängen.
Vorrichtungen, Sonderwerkzeuge, Messmittel und Prüfmittel.
Paletten, Gitterboxen, Kunden- und Leihbehälter.
Bleche, Halbzeuge und Zukaufteile auf dem Weg zur Maschine.
Keine Personen, keine Leistungsdaten von Mitarbeitenden. Darauf können sich Betriebsrat und Belegschaft verlassen.
Sie starten dort, wo Sie gedanklich schon stehen. Jede Stufe baut auf der vorigen auf. Nichts wird doppelt bezahlt.
Lose werden markiert. Der Werkstattleiter findet sie mit einem Handgerät, statt den Puffer abzulaufen. Ihr Aufsteller-System bleibt, es wird nur schneller.
An jeder Presse zeigt ein Bildschirm, wo das nächste Los liegt. Der Werkstattleiter ist raus aus der Suche. Die Markierungen bleiben dieselben.
Liegezeit-Alarm, gemessene Durchlaufzeiten, automatische Rückmeldung. Erst dann, wenn das Finden zuverlässig läuft.
Sie erfassen die Suchzeit pro Auftrag. Das ist Ihr Vorher-Wert.
Prüfung in genau Ihrer Zone, dann Einrichtung im Puffer und an den Maschinen.
Ihre Leute arbeiten im Alltag damit. Wir messen mit.
Vorher-nachher-Vergleich mit Geschäftsführung, IT und Betriebsrat. Dann entscheiden Sie.
Voreingestellt sind die Werte aus dem Praxisbeispiel. Ersetzen Sie sie durch Ihre eigenen.
Schätzung auf Basis Ihrer Eingaben, kein Messwert. Im Pilot ersetzen wir sie durch gemessene Zahlen.
Mit diesem Ergebnis Erstgespräch anfragenWir sind an keinen Hersteller gebunden. Welche Technik passt, entscheidet eine Messung zwischen Ihren Regalen und Maschinen.
| Technik | Was sie leistet | Passt typischerweise, wenn … |
|---|---|---|
| Barcode / RFID | Erfassung an festen Punkten, z. B. am Laser oder an der Presse | es reicht zu wissen, wo ein Auftrag zuletzt durchgegangen ist |
| BLE | Zuordnung zu Zone, Regal oder Stellplatz, günstig auf großer Fläche | viele Lose und Betriebsmittel in einem Bereich liegen |
| UWB | Genaue Position auf Stellplatzebene | dicht belegte Puffer exakt auseinandergehalten werden müssen |
| LoRaWAN | Große Reichweite bei wenigen Meldungen | Außengelände, Lagerflächen oder Ladungsträger beim Kunden dazukommen |
Für Ihre IT: Der Pilot startet ohne Eingriff in ERP oder MES. Eine Anbindung folgt erst, wenn der Nutzen belegt ist, und nur mit Ihrer IT.
Viele Werke haben eine Notlösung, oft sucht der Werkstattleiter vorab. Das funktioniert, ist aber nicht kostenlos. Es bindet täglich Ihre erfahrenste Führungskraft und fällt bei Urlaub oder Krankheit weg. Stufe A macht genau diese Lösung schneller, ohne sie abzuschaffen.
Rechnen Sie nach: Suchzeit × Aufträge × Maschinen × Stundensatz. Im Praxisbeispiel sind das 160 Minuten pro Tag, geschätzt rund 44.000 € pro Jahr. Der Rechner oben zeigt Ihren Wert. Im Erstgespräch prüfen wir, ob sich der Einstieg für Sie lohnt.
Kein neuer Arbeitsschritt an einer neuen Stelle. Die Verknüpfung passiert dort, wo der Auftrag ohnehin in die Hand genommen wird, am Laser mit der Laufkarte. Das dauert Sekunden und braucht keine Eingabe.
Die Skepsis ist berechtigt. Deshalb messen wir vor jeder Entscheidung in genau Ihrer Zone, zwischen Ihren Regalen und Pressen. Sie sehen, dass es in Ihrer Halle funktioniert, bevor Sie mehr investieren.
Geortet werden Paletten, Lose und Betriebsmittel, keine Personen. Wir binden den Betriebsrat vor dem Pilot ein und legen schriftlich fest, welche Daten erfasst werden und welche nicht. Beim Entscheidungspunkt in Woche 6 sitzt er mit am Tisch.
Der Pilot startet ohne Eingriff in Ihre Systeme. Die Auftragsnummer kommt von der Laufkarte. Eine Anbindung an ERP oder MES folgt erst, wenn der Nutzen belegt ist, und nur gemeinsam mit Ihrer IT.
Dann wissen Sie, wie wichtig ein klarer Rahmen ist. Unser Pilot ist auf eine Zone begrenzt, das Erfolgskriterium steht vorher fest, und in Woche 6 entscheiden gemessene Zahlen. Die Technik wählen wir nach der Messung, nicht vorab.
Die Markierungen sind wiederverwendbar. Sie werden am Laser mit dem Auftrag verknüpft und nach dem Biegen wieder gelöst. Dazwischen pflegt niemand etwas. Es entsteht kein zweites System, das nebenher gefüttert werden muss.
Finden wir es heraus. Mit Ihren Zahlen, in 30 Minuten, unverbindlich.
Dr.-Ing. Jaouhar Jemai
Ihr Ansprechpartner. Über 17 Jahre und mehr als 100 Ortungsprojekte in Automobilwerken, Luftfahrt-Instandhaltung und Logistik.
Profil und Projekte ansehen →Lieber direkt? +49 160 90309228